"Wir hätten einen Punkt verdient"

© F.C. Hansa Rostock e.V.
07.02.2012

Ärgerlich und knapp, allerdings dennoch knapp daneben. Das Duell gegen Bochum verlor Hansa 2:1. Damit steht für Wolf außer Frage: Drei Punkte im nächsten Spiel, oder...

Knapp verpasste der F.C. Hansa Rostock einen siegreichen Start in die Rückrunde - und kehrte vom Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum mit 2:1 (0:1) zurück. Währenddessen errang Ingolstadt gegen Tabellenführer Düsseldorf einen Punkt (1:1); so wie mitunter Karlsruhe über Aue und Frankfurt über Duisburg je mit 2:1 siegten. Der letzte Tabellenplatz für die Hanseaten. Drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, sowie fünf Punkte Rückstand zum 15. Tabellenplatz.

Vor 13.000 Zuschauern im rewirpower-Stadion ist es Giovanni Federico, welcher nach 19 Minuten die Führung für die Gastgeber erzielt. "Das 1:0 der Bochumer war ein gutes Tor, aber unsere Absprachen wurden nicht eingehalten. Daher haben wir Bochum eingeladen und dies wurde eiskalt ausgenutzt", bemerkt Trainer Wolfgang Wolf laut der Hansa Homepage. Folglich gilt für Hansa, sich zunächst wieder zu fangen; das gelingt, allerdings erspielt sich fortan nach wie vor der VfL die größeren Chancen. "Wir hatten uns das natürlich anders vorgestellt, besonders in der 1. Halbzeit", erläutert Wolf. "Wir wollten die Räume zu machen und das Spiel kontrollieren, was uns zunächst auch gelungen ist. Aber wir hatten keine Aktion nach vorne und wenn die Bochumer mal einen Fehler gemacht haben, spielten wir den Ball sofort in die Füße des Gegners zurück." Auch die Chance des ersten Elfmeters der laufenden Saison für die Hanseaten kann nicht genutzt werden: Nachdem Acquistapace einen Schuss Marek Mintals in der 42. Minute mit der Hand abgewehrt hatte, trifft Mintals flacher Schuss schließlich nur den rechten Außenpfosten.

In der zweiten Spielhälfte setzt Wolf für Peter Schyrba mit Tom Weilandt einen zusätzlichen Offensivspieler ein. Der FCH schöpft neue Spielstärke - sodass in der 63. Minute der Ausgleich durch den Nezugang Freddy Borg folgt. "Das 1:1 durch Freddy war dann natürlich verdient", betont Wolf, fährt allerdings direkt mit einem Zugeständnis fort: "Unser Fehler war, dass wir Bochum zu schnell wieder ins Spiel zurück gelassen haben. Und dann bekommen wir wieder eine Standardsituation durch einen Eckball und bekommen den Ball einfach nicht raus." So ergibt sich schließlich, dass der eingewechselte Gelashvili 12 Minuten später zum 2:1 trifft und damit den Bochumer Sieg entscheidet. "Aus meiner Sicht hätten wir heute auf Grund der 2. Halbzeit einen Punkt verdient gehabt", wie Wolf das Ergebnis kommentiert.

"Ich glaube an den Klassenerhalt"

In den Augen des neuen Chefcoaches allerdings noch kein Grund, schwarzzusehen. "Ich glaube an den Klassenerhalt, auch wenn es zur Zeit nicht gut aussieht. Drei Punkte gegen Duisburg sind nun Pflicht." Dieser Pflicht gilt es am kommenden Sonntag um 13:30 Uhr in der DKB-Arena nachzukommen.

(nm)
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