Hightech für Barbie und Co

Hightech-Barbie: Fotokamera im Rücken (Foto: pixelio.de, Rupp)
28.02.2012

Die Spielwarenhersteller versuchen die digitale Generation zu erreichen, was offenbar dringend notwendig ist und zu seltsam anmutenden Updates altbekannten Spielzeugs führen kann.

Monopoly und Hot-Wheels-Autos auf dem iPad, die Barbie-Puppe mit eingebauter Kamera: Immer mehr altbekannte Spiele und Spielzeuge bekommen Hightech-Updates. Viele Hersteller versuchen, einen Mittelweg zwischen Spielzeug und Hightech zu finden, berichtet die New York Times.

Viele mobile Gadgets

"Wir wissen, dass die Kinder mit Technologie spielen werden, mit iPhones, iPads oder Android-Geräten", so Chuck Scothon von Mattel Nord Amerika. "Unser Job ist es nicht unbedingt, das zu verhindern, sondern, wenn man es nicht ändern kann, einzubauen." Bereits mehr als ein Drittel der Kinder unter acht Jahren benutzen mobile Gadgets wie Tablet-Computer oder Smartphones, so das Ergebnis einer Studie von Common Sense Media.

Etwa ein Viertel der Fünf- bis Achtjährigen nutzt sogar mehrere Geräte gleichzeitig - die Kinder beherrschen demnach Multitasking. Jahrelang haben Spielzeughersteller versucht, ihre Produkte zu modernisieren, um Schritt zu halten. Die Integration digitaler Technik ist der radikalste Vorstoß der Branche. Die jüngeren Zahlen stimmen nicht optimistisch: Die Verkäufe der beiden größten Spielzeughersteller in den USA Hasbro und Mattel sind im traditionell starken vierten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um zwei zwei Prozent gefallen.

Hersteller für Innovationen

Spezielle Tabletcomputer für Kinder verkaufen sich gut. "Kids spielen gerne mit den Geräten, die sie bei ihren Eltern sehen. Es macht also Sinn, dass die Hersteller versuchen, sich auf den neuesten Stand zu bringen", so John Alteio, Bereichsleiter für Spielzeug und Spiele bei Amazon. Mattel hat deshalb der Barbie ein Update verpasst: Nach einer Puppe mit Videokamera in der Brust, gibt es nun bereits die zweite Kamera-Barbie, die Fotos schießen kann.

(pte/pb)

4
Kommentare insgesamt

Aspergo a.
28.02.2012 22:51
Gast
Geniale Idee sowas

Ich denke mal das sich auch kleine bunte Bauklötzer digitalisieren lassen sodass sich der Turm dann von ganz alleine aufbaut und man anschließend einen Blick ins innere werfen kann dank bester Cameramodelle.

Da V.
29.02.2012 12:19
Gast
toll... statt die kinder noch früher und schneller in den eigenen 4 wänden zu verblöden sollte man sie lieber dazu animieren draußen in der natur zu spielen...

ach ich vergaß... die wachstumschancen auf dem markt für outdoor-spielzeug sind ja verschwindend gering so ein mist, also alle wieder rein und drinnen weiter spielen. regelmäßiges händewaschen und desinfizieren des spielzeugs nicht vergessen! man will ja keine allergie auslassen... ups, riskieren meinte ich...

Nadine S.
01.03.2012 20:13
reg. Mitglied
Aspergo: Digital bunte Bauklötze gibt's bei Tetris!

Aspergo a.
01.03.2012 20:18
Gast
Aja stimmt aber sowas können die Kleinen ja noch net spielen wenn sie noch im Kindergarten sind.Ich muss sagen zu meiner Zeit haben Stöcker und Steine ausgereicht um fantasievoll spielen zu können.
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