Wo ist M-V am schönsten?
City- & Szenenews
10.08.2009
Hier in M-V gibt es einen Strand, der es in Sachen Schönheit mit der Copacabana aufnehmen kann. Eine junge Stralsunder Autorin legt ihren Lesern neben diesem eine Vielzahl weiterer Geheimtipps im "Florida des Nordens" nahe.
Ein sechs Kilometer langer Fußmarsch durch einen gespenstischen Wald ist nötig, bevor man am Ufer eines atemberaubenden Strandes steht, der vom Fernsehsender Arte unter die Top Twenty der markantesten Strände weltweit gewählt wurde: Der Darßer Weststrand.
Naturschönheit der Extraklasse
Für Ariane Grundies ist schon der Weg zu dieser Naturschönheit - sie ist nur zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd zu erreichen - ein einmaliges Erlebnis. "Ein unwirklicher, urwüchsiger, auch gespenstischer Wald ist der Darßwald, moosig, moorig, aus knorrigen Buchen und bizarr geformten Kiefern, zu den Seiten Blaubeerbüsche, Wacholdersträucher und riesengroße Ameisenhaufen, die wie dicke fette Gnome am Wegesrand hocken."
Wer den Fußmarsch durch den Wald nicht scheue, werde belohnt mit dem Blick auf einen Strand, der in der Tat noch mehr hermache als andere Ostseestrände. Windschiefe und zerzauste Bäume, dazu das ungestüme, karibisch-blaue Meer: Die 29-jährige Autorin ist tief beeindruckt von der Schönheit des Darßer Weststrands.
Ivenacker Eichen
In ihrem gerade bei Piper erschienenen Buch "Gebrauchsanweisung für Mecklenburg-Vorpommern und die Ostseebäder" gibt die Stralsunder Schrifstellerin jede Menge weiterer Besichtigungstipps. Sehenswert sind demnach die Ivenacker Eichen im Landkreis Demmin, die zu den wichtigsten Naturdenkmälern des Landes gehören. Hier befindet sich auch die älteste Eiche Mitteleuropas: 1300 Jahre alt ist diese, auf Brusthöhe hat sie einen Umfang von dreieinhalb Metern.
Im Textauszug auf Welt.de, findet sich ein weiterer Geheimtipp: Grundies empfiehlt die Besichtigung der "Griesen Gegend" mit der Stadt Ludwigslust, dem "Versaille des Nordens". Besonders beeindruckend: die barocke Ludwigsluster Schlossanlage mit dem größten Schlossgarten Deutschlands.
Außerdem empfiehlt sie eine Wanderung durch das Umland, einem nahezu weißen Fleck auf der Landkarte. "Sammelt Pilze und Blaubeeren, von denen es hier tonnenweise gibt. Spaziert entlang des Flusses, die sandigen Wege hinunter, durch Nadelwälder, Dörfer, durch diese eintönige Landschaft aus Sand, Sumpf und Mücken." Klingt verlockend, und gegen die Mücken gibt es ja Mittel.
(sh)
Hier in M-V gibt es einen Strand, der es in Sachen Schönheit mit der Copacabana aufnehmen kann. Eine junge Stralsunder Autorin legt ihren Lesern neben diesem eine Vielzahl weiterer Geheimtipps im "Florida des Nordens" nahe.
Ein sechs Kilometer langer Fußmarsch durch einen gespenstischen Wald ist nötig, bevor man am Ufer eines atemberaubenden Strandes steht, der vom Fernsehsender Arte unter die Top Twenty der markantesten Strände weltweit gewählt wurde: Der Darßer Weststrand.
Naturschönheit der Extraklasse
Für Ariane Grundies ist schon der Weg zu dieser Naturschönheit - sie ist nur zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd zu erreichen - ein einmaliges Erlebnis. "Ein unwirklicher, urwüchsiger, auch gespenstischer Wald ist der Darßwald, moosig, moorig, aus knorrigen Buchen und bizarr geformten Kiefern, zu den Seiten Blaubeerbüsche, Wacholdersträucher und riesengroße Ameisenhaufen, die wie dicke fette Gnome am Wegesrand hocken."
Wer den Fußmarsch durch den Wald nicht scheue, werde belohnt mit dem Blick auf einen Strand, der in der Tat noch mehr hermache als andere Ostseestrände. Windschiefe und zerzauste Bäume, dazu das ungestüme, karibisch-blaue Meer: Die 29-jährige Autorin ist tief beeindruckt von der Schönheit des Darßer Weststrands.
Ivenacker Eichen
In ihrem gerade bei Piper erschienenen Buch "Gebrauchsanweisung für Mecklenburg-Vorpommern und die Ostseebäder" gibt die Stralsunder Schrifstellerin jede Menge weiterer Besichtigungstipps. Sehenswert sind demnach die Ivenacker Eichen im Landkreis Demmin, die zu den wichtigsten Naturdenkmälern des Landes gehören. Hier befindet sich auch die älteste Eiche Mitteleuropas: 1300 Jahre alt ist diese, auf Brusthöhe hat sie einen Umfang von dreieinhalb Metern.
Im Textauszug auf Welt.de, findet sich ein weiterer Geheimtipp: Grundies empfiehlt die Besichtigung der "Griesen Gegend" mit der Stadt Ludwigslust, dem "Versaille des Nordens". Besonders beeindruckend: die barocke Ludwigsluster Schlossanlage mit dem größten Schlossgarten Deutschlands.
Außerdem empfiehlt sie eine Wanderung durch das Umland, einem nahezu weißen Fleck auf der Landkarte. "Sammelt Pilze und Blaubeeren, von denen es hier tonnenweise gibt. Spaziert entlang des Flusses, die sandigen Wege hinunter, durch Nadelwälder, Dörfer, durch diese eintönige Landschaft aus Sand, Sumpf und Mücken." Klingt verlockend, und gegen die Mücken gibt es ja Mittel.
(sh)
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