Überwachung überall - sind wir noch sicher?

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Security Cam © Martin Muránsky
29.04.2008

Alle fürchten sich vor staatlicher Überwachung, aber über Kontrollmechanismen am Arbeitsplatz macht man sich erst seit dem Lidl-Skandal Gedanken. Jetzt ist erneut ein Fall von Mitarbeiter-Überwachung bekannt geworden.

Wie Spiegel Online berichtet, wurde in einer Münchner Filiale der Fast Food-Kette Burger King die Gründung eines Betriebsrates gefilmt. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kündigte daraufhin eine Strafanzeige gegen das Unternehmen an. Unterdessen hat Burger King zugegeben, die Versammlung aufgezeichnet zu haben. Dies hätte aber lediglich der Wahrung der Sicherheit der Mitarbeiter gedient. In einer Mitteilung des Unternehmens hieß es, die Videoüberwachung werde "zum Schutz von Gästen und Mitarbeitern sowie zum Schutz vor Vandalismus" eingesetzt. Worin allerdings die Bedrohung der Sicherheit während einer Versammlung, die sicherlich nicht in der Öffentlichkeit des geöffneten Restaurants stattfand, bestehen soll, ist unklar. Sehr viel genützt haben dürften Burger King die Aufnahmen jedoch auch nicht, da es sich laut dem Unternehmen um eine reine Bildaufnahme ohne Ton handele, die weder von der Geschäftsführung noch von der Restaurantleitung angesehen worden sei.
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