Rechtsextremismus den Kampf angesagt
City- & Szenenews
24.10.2008
Das Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" fördert in diesem Jahr 87 Projekte mit insgesamt 1,74 Millionen Euro. Dies teilte Sachsens Vize-Regierungssprecher und Koordinator des Förderprogramms, Andreas Beese, in Dresden auf ddp-Anfrage mit.
Im vergangenen Jahr waren 99 Projekte mit insgesamt 1,68 Millionen Euro unterstützt worden. Das 2005 ins Leben gerufene Landesprogramm soll Beese zufolge die "demokratische Kultur in Sachsen stärken".
Beispielhaft nannte er die in Pirna ansässige "Aktion Zivilcourage", die jährlich mit 50 000 Euro vom Freistaat unterstützt wird. Sie wurde im September für ihr bürgerschaftliches Engagement mit einem mit 10 000 Euro dotierten Preis der Evangelischen Kirche in Köln ausgezeichnet.
Kritik am Landesprogramm übt dagegen die Sprecherin für antifaschistische Politik der Linke-Landtagsfraktion, Kerstin Köditz.
Es werde "konterkariert durch die Kürzung von Mitteln für die Jugendarbeit im Freistaat", sagte Köditz auf Anfrage. Teilweise sei es deshalb lediglich zu einer Umschichtung verfügbarer Gelder gekommen.
(ddp / PB)
Das Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" fördert in diesem Jahr 87 Projekte mit insgesamt 1,74 Millionen Euro. Dies teilte Sachsens Vize-Regierungssprecher und Koordinator des Förderprogramms, Andreas Beese, in Dresden auf ddp-Anfrage mit.
Im vergangenen Jahr waren 99 Projekte mit insgesamt 1,68 Millionen Euro unterstützt worden. Das 2005 ins Leben gerufene Landesprogramm soll Beese zufolge die "demokratische Kultur in Sachsen stärken".
Beispielhaft nannte er die in Pirna ansässige "Aktion Zivilcourage", die jährlich mit 50 000 Euro vom Freistaat unterstützt wird. Sie wurde im September für ihr bürgerschaftliches Engagement mit einem mit 10 000 Euro dotierten Preis der Evangelischen Kirche in Köln ausgezeichnet.
Kritik am Landesprogramm übt dagegen die Sprecherin für antifaschistische Politik der Linke-Landtagsfraktion, Kerstin Köditz.
Es werde "konterkariert durch die Kürzung von Mitteln für die Jugendarbeit im Freistaat", sagte Köditz auf Anfrage. Teilweise sei es deshalb lediglich zu einer Umschichtung verfügbarer Gelder gekommen.
(ddp / PB)
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