Public Viewing am Arbeitsplatz?
City- & Szenenews
10.06.2010
Am Freitag fällt der Startschuss für die Fußball-WM in Südafrika. Viele sind sich bereits im Klaren darüber, von wo sie die deutsche Elf anfeuern werden - bis auf so manchen Angestellten, der während der Spiele arbeiten muss. Es sei denn, der Arbeitgeber gestattet Public Viewing am Arbeitsplatz...
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika: Um nichts in der Welt darf der Fußballfan bei diesem Ereignis fehlen. Doch viele Spiele werden bereits um 13 oder 16 Uhr angepfiffen - und somit von zahllosen Berufstätigen verpasst. Grund genug für eine hitzige Diskussion, die derzeit in Deutschland geführt wird: Dürfen Fußballübertragungen auch im Büro stattfinden?
Für Dieter Hundt, den Arbeitgeberpräsident, ist diese Frage so gut wie beantwortet: Wie die Tagesschau berichtet, sei er mehr als zuversichtlich, "dass die Arbeitgeber unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten flexibel reagieren und gemeinsam mit ihren Belegschaften individuelle Lösungen finden." Dabei darf die Arbeit natürlich nicht in Vergessenheit geraten. Für die Arbeitgeber gilt es also zu überprüfen, "inwiefern es die Übertragung von WM-Spielen mit der Arbeitszeit im Betrieb in Einklang bringen kann."
Auch Michael Sommer, der Chef der DGB, schreibt dem Public Viewing am Arbeitsplatz bedeutende Vorteile zu: Das gemeinsame Fußballschauen und Mitfiebern würde den Zusammenhalt sowie die Motivation innerhalb des Teams fördern.
Diejenigen, denen das Glück zuteil wird, während der Spiele nicht arbeiten zu müssen, können aus zahllosen Public Viewings auf öffentlichen Plätzen auswählen. Wie schon vor vier Jahren, steigt beispielsweise in Berlin das Fanfest vor dem Olympiastadion: Die größte Fanmeile Deutschlands, auf der bis zu 200.000 Fans gemeinsam feiern werden.
Und ihr?
Hindern euch eure Arbeitszeiten auch daran, die deutsche Nationalmannschaft anzufeuern? Oder hat euer Chef sogar bereits selbst die Fernsehleinwand aufgebaut? Public Viewing im Büro: Ein absolutes Muss, oder ein totales No Go? Diskutiert mit - und kommentiert diese Frage!
(nm)
Am Freitag fällt der Startschuss für die Fußball-WM in Südafrika. Viele sind sich bereits im Klaren darüber, von wo sie die deutsche Elf anfeuern werden - bis auf so manchen Angestellten, der während der Spiele arbeiten muss. Es sei denn, der Arbeitgeber gestattet Public Viewing am Arbeitsplatz...
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika: Um nichts in der Welt darf der Fußballfan bei diesem Ereignis fehlen. Doch viele Spiele werden bereits um 13 oder 16 Uhr angepfiffen - und somit von zahllosen Berufstätigen verpasst. Grund genug für eine hitzige Diskussion, die derzeit in Deutschland geführt wird: Dürfen Fußballübertragungen auch im Büro stattfinden?
Für Dieter Hundt, den Arbeitgeberpräsident, ist diese Frage so gut wie beantwortet: Wie die Tagesschau berichtet, sei er mehr als zuversichtlich, "dass die Arbeitgeber unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten flexibel reagieren und gemeinsam mit ihren Belegschaften individuelle Lösungen finden." Dabei darf die Arbeit natürlich nicht in Vergessenheit geraten. Für die Arbeitgeber gilt es also zu überprüfen, "inwiefern es die Übertragung von WM-Spielen mit der Arbeitszeit im Betrieb in Einklang bringen kann."
Auch Michael Sommer, der Chef der DGB, schreibt dem Public Viewing am Arbeitsplatz bedeutende Vorteile zu: Das gemeinsame Fußballschauen und Mitfiebern würde den Zusammenhalt sowie die Motivation innerhalb des Teams fördern.
Diejenigen, denen das Glück zuteil wird, während der Spiele nicht arbeiten zu müssen, können aus zahllosen Public Viewings auf öffentlichen Plätzen auswählen. Wie schon vor vier Jahren, steigt beispielsweise in Berlin das Fanfest vor dem Olympiastadion: Die größte Fanmeile Deutschlands, auf der bis zu 200.000 Fans gemeinsam feiern werden.
Und ihr?
Hindern euch eure Arbeitszeiten auch daran, die deutsche Nationalmannschaft anzufeuern? Oder hat euer Chef sogar bereits selbst die Fernsehleinwand aufgebaut? Public Viewing im Büro: Ein absolutes Muss, oder ein totales No Go? Diskutiert mit - und kommentiert diese Frage!
(nm)

10.06.2010 21:50
Gast
ein WM spiel von deutschland zu verpassen geht gar nicht man sollte mindestens das radio hören gestatten

10.06.2010 23:06
Gast
Na einem Richter sollte man das schon gestatten ne? Mitten in der Verhandlung Jubelschreie, kein Thema.
Oder einem Arzt der vor Freude den Schnitt bei einer OP verlängert^^
Oder einem Arzt der vor Freude den Schnitt bei einer OP verlängert^^

10.06.2010 23:13
Gast
mein ehemaliger Chef hat 2006 kein PV in der Firma zugelassen (wegen Kundenverkehr), obwohl er selbst Sponsor der hiesigen Dorfmannschaft ist (also etwa das, was der FCH für Rostock ist).Fazit: Die Belegschaft hat gekotzt und Kunden kamen zu der Zeit eh keine. Völlige Demotivation.
Letztes Jahr hat er von mir die Kündigung bekommen und nun ist es hier bei mir aktuell so, daß wir natürlich Fernseher anhaben werden.
Kunden werden nicht vernachlässigt, aber ich vermute eher, daß die Kunden zu uns zum gucken kommen werden.
Eigentlich ein perfektes Marketingmittel - zumindest für die Chef´s, die es begreifen.
Gruß an meinen Ex-Chef mit seinem gekauften Doktortitel

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