Papst Benedikt XVI. spart bei US-Besuch nicht mit Kritik
City- & Szenenews
Papst Benedikt XVI. © cc-by-2.5-br
17.04.2008
Bei seinem US-Besuch hat Papst Benedikt XVI. die Kirche der Vereinigten Staaten dazu ermahnt, sich „mit Mitgefühl und Fürsorge“ um die jugendlichen Opfer des sexuellen Missbrauchs durch Priester zu kümmern. Bisher wurde damit zum Teil falsch umgegangen. Vertuschung sei keine Lösung, so das Kirchenoberhaupt.
Gerade in den USA wurden zahlreiche Diözesen durch derartige Skandale und darauffolgende Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe an den Rand des finanziellen Ruins gebracht. Die tiefen Wunden dieser Negativschlagzeilen müssten nun von der Kirche geheilt werden, sagte Papst Benedikt XVI. am Mittwoch im Gespräch mit rund 400 amerikanischen Bischöfen im Marien-Wallfahrtsort in Washington.
Gleichzeitig fordert das Kirchenoberhaupt, dass auch Medien und Unterhaltungsindustrie sich an die moralischen Grundsätze der Kirche halten. Zu viele Kinder hätten zu Hause leichten Zugang zu Gewalt und Pormografie via TV und Internet, so der Papst.
Am Donnerstag wird Benedikt eine Messe im Baseballstadion in Washington abhalten, zu der über 50.000 Gläubige erwartet werden. Außerdem stehen noch Treffen mit Theologen der katholischen Universität Washington und mit Buddhisten, Juden und Muslimen auf dem Programm.
Bei seinem US-Besuch hat Papst Benedikt XVI. die Kirche der Vereinigten Staaten dazu ermahnt, sich „mit Mitgefühl und Fürsorge“ um die jugendlichen Opfer des sexuellen Missbrauchs durch Priester zu kümmern. Bisher wurde damit zum Teil falsch umgegangen. Vertuschung sei keine Lösung, so das Kirchenoberhaupt.
Gerade in den USA wurden zahlreiche Diözesen durch derartige Skandale und darauffolgende Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe an den Rand des finanziellen Ruins gebracht. Die tiefen Wunden dieser Negativschlagzeilen müssten nun von der Kirche geheilt werden, sagte Papst Benedikt XVI. am Mittwoch im Gespräch mit rund 400 amerikanischen Bischöfen im Marien-Wallfahrtsort in Washington.
Gleichzeitig fordert das Kirchenoberhaupt, dass auch Medien und Unterhaltungsindustrie sich an die moralischen Grundsätze der Kirche halten. Zu viele Kinder hätten zu Hause leichten Zugang zu Gewalt und Pormografie via TV und Internet, so der Papst.
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