Neonazis stören Gedenkveranstaltung
City- & Szenenews
19.12.2008
Sie waren zusammengekommen, um für die Opfer des Dritten Reichs zu schweigen. Doch es kam ganz anders.
Neonazis haben eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust in Zossen gestört. Wie die Polizei mitteilte, waren am Mittwochabend rund 200 Menschen zu einer Schweigeminute zusammengekommen.
Nach Beendigung der Veranstaltung sollen zur rechten Szene gehörende Personen einschlägige Losungen gerufen haben, die laut Polizei aber "keine Straftatbestände" verkörperten. Zu Gewalttätigkeiten sei es nicht gekommen.
Nach Angaben der "Autonomen Antifa Teltow-Fläming" handelte es sich um etwa 20 Rechtsextremisten. Sie sollen ein Lied der Hitlerjugend gegrölt und später neonazistische Parolen skandiert haben.
(ddp/pb)
Sie waren zusammengekommen, um für die Opfer des Dritten Reichs zu schweigen. Doch es kam ganz anders.
Neonazis haben eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust in Zossen gestört. Wie die Polizei mitteilte, waren am Mittwochabend rund 200 Menschen zu einer Schweigeminute zusammengekommen.
Nach Beendigung der Veranstaltung sollen zur rechten Szene gehörende Personen einschlägige Losungen gerufen haben, die laut Polizei aber "keine Straftatbestände" verkörperten. Zu Gewalttätigkeiten sei es nicht gekommen.
Nach Angaben der "Autonomen Antifa Teltow-Fläming" handelte es sich um etwa 20 Rechtsextremisten. Sie sollen ein Lied der Hitlerjugend gegrölt und später neonazistische Parolen skandiert haben.
(ddp/pb)
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