Lust und Frust in deutschen Betten – Der Weg zu besserem Sex
City- & Szenenews
Bild © Gina Sanders
14.03.2008
Gleich mehrere Studien der vergangenen Jahre zeigen, es könnte besser gehen bei den Deutschen im Bett. Laut der Studie des weltweit größten Kondomherstellers „Durex“, bei der sich mehr als 26.000 Menschen aus 26 Nationen unter die Decke schauen ließen, haben die Deutschen oft schlechten Sex. Zwar liegen sie mit 117 Mal pro Jahr über dem weltweiten Durchschnitt von 103 Mal, doch sagt diese Zahl erst einmal noch nichts über die tatsächliche Zufriedenheit mit dem eigenen Sexleben aus.
Nur knapp 30 Prozent der Frauen in der Bundesrepublik haben immer oder fast immer einen Orgasmus, bei den Männern sind es hingegen 80 Prozent. So ist es nicht verwunderlich, dass nur 38 Prozent der befragten Deutschen angaben, mit ihrem Sexualleben zufrieden zu sein.
Die Studie ergab jedoch auch: die Frauen in Deutschland sind in den letzten zehn Jahren im Bett anspruchsvoller geworden. Sie verlangen von den Männern deutlich mehr Zärtlichkeit und Einfallsreichtum im gemeinsamen Liebesspiel. Während die Damen beispielsweise von mehr sinnlichen Massagen träumen, so wünschen sich die Herren öfter in den Genuss eines Fellatio (Oralverkehr) zu kommen. Generell zeigt die Studie: Das Vergnügen mit dem anderen Geschlecht könnte ein wenig abwechslungsreicher sein. Das meint jedenfalls über die Hälfte der Deutschen.
Hilfreiche Mittel gibt es viele: von sexy Dessous, verschiedenen Sexpraktiken (hierfür bietet der Handel ausreichend „Lehrmaterial“) bis hin zum einfachen Äußern sexueller Wünsche, Vorlieben und Phantasien. Letzteres ist oftmals das erste Problem. Weiß der Partner oder die Partnerin nicht, was dem anderen gefällt, dann verringert sich die Chance das Gegenüber hinreichend zu befriedigen um einiges. Denn wer kann schon Gedanken lesen? Also einfach mal mutig sein und sich auf einen Sextalk einlassen, der durchaus seinen eigenen prickelnden Charme entwickeln kann! So verrät die Untersuchung, dass für 94 Prozent der Frauen der sogenannte „Dirty Talk“, also das Benutzen von erotisierender und stimulierender Sprache, der optimale Weg sei, um das Feuer der Lust am Leben zu erhalten. Danach kommt das gemeinsame Anschauen von Pornos (90 Prozent) und ein eigener Striptease. Fesselspiele würde dagegen nur jede fünfte Frau wagen.
Körpergeruch und Unerfahrenheit sind Lustkiller
Und was stört die Frauen bei potentiellen Bettgefährten am meisten? Laut "Men’s Health" ist unangenehmer Körpergeruch der größte Lustkiller, dicht gefolgt von Unerfahrenheit, Passivität und Egoismus.
Ernüchternd ist auch die Erkenntnis, dass die Lust auf Sex bei knapp jeder dritten Frau bereits nach zwei gemeinsamen Jahren mit dem Partner nachlässt - jede zweite Frau empfindet dies jedoch als ganz natürlich. 40 Prozent geben jedoch dem sinkenden Interesse am Partner die Schuld. Für diese Bredouille gibt es jedoch auch Lösungsansätze für Ihn: Mit erotischen Geschichten (59 Prozent) oder Tantrasex (31 Prozent) könnte der abgefahrene Zug durchaus noch eingeholt werden.
Wer sich dazu gern einmal eine unterhaltsame, und doch lehrreiche Lektüre zu Gemüte führen möchte, dem kann der Spion das Buch „Gute Mädchen tun's im Bett – böse überall“ von Sex-Ratgeberin Anne West wärmstens ans Herz legen. Die »Freizeit-Sexual-Anthropologin« Anne West schreibt seit ihrem Debüt bei "Penthouse" 1992 als freie Autorin u.a. für "Cosmopolitan", die "Bild am Sonntag" (Kolumne »Lassen Sie uns über Sex reden«) und das "Hamburger Abendblatt" (Glosse »Lieben Sie Hamburg?«).
In ihrem Buch stellt sie auf amüsante und aufschlussreiche Weise zahlreiche Tipps zusammen, um gegen die restlose Unzufriedenheit in deutschen Betten anzugehen.
„Jenseits der Missionarsstellung: Anne West macht Mut (und Lust!), neue Gefilde der Sexualität zu erkunden und zu tun, wovon Sie sonst nur träumen. Prickelnde und hoch erotische Shortstories machen dieses Buch zu einer leidenschaftlichen Anleitung, Ihr erotisches Potential zu entdecken. Motto: Erlaubt ist was Spaß macht - und womit beide Partner einverstanden sind. - Jung, modern, frech und sehr sinnlich. Übrigens: Ein Buch für Frauen und Männer!“ (www.annewest.de)
Sag uns deine Meinung und nimm teil an der Spion-Umfrage zum Thema "Sexuelle Zufriedenheit". hier gehts zur Umfrage
Gleich mehrere Studien der vergangenen Jahre zeigen, es könnte besser gehen bei den Deutschen im Bett. Laut der Studie des weltweit größten Kondomherstellers „Durex“, bei der sich mehr als 26.000 Menschen aus 26 Nationen unter die Decke schauen ließen, haben die Deutschen oft schlechten Sex. Zwar liegen sie mit 117 Mal pro Jahr über dem weltweiten Durchschnitt von 103 Mal, doch sagt diese Zahl erst einmal noch nichts über die tatsächliche Zufriedenheit mit dem eigenen Sexleben aus.
Nur knapp 30 Prozent der Frauen in der Bundesrepublik haben immer oder fast immer einen Orgasmus, bei den Männern sind es hingegen 80 Prozent. So ist es nicht verwunderlich, dass nur 38 Prozent der befragten Deutschen angaben, mit ihrem Sexualleben zufrieden zu sein.
Die Studie ergab jedoch auch: die Frauen in Deutschland sind in den letzten zehn Jahren im Bett anspruchsvoller geworden. Sie verlangen von den Männern deutlich mehr Zärtlichkeit und Einfallsreichtum im gemeinsamen Liebesspiel. Während die Damen beispielsweise von mehr sinnlichen Massagen träumen, so wünschen sich die Herren öfter in den Genuss eines Fellatio (Oralverkehr) zu kommen. Generell zeigt die Studie: Das Vergnügen mit dem anderen Geschlecht könnte ein wenig abwechslungsreicher sein. Das meint jedenfalls über die Hälfte der Deutschen.
Hilfreiche Mittel gibt es viele: von sexy Dessous, verschiedenen Sexpraktiken (hierfür bietet der Handel ausreichend „Lehrmaterial“) bis hin zum einfachen Äußern sexueller Wünsche, Vorlieben und Phantasien. Letzteres ist oftmals das erste Problem. Weiß der Partner oder die Partnerin nicht, was dem anderen gefällt, dann verringert sich die Chance das Gegenüber hinreichend zu befriedigen um einiges. Denn wer kann schon Gedanken lesen? Also einfach mal mutig sein und sich auf einen Sextalk einlassen, der durchaus seinen eigenen prickelnden Charme entwickeln kann! So verrät die Untersuchung, dass für 94 Prozent der Frauen der sogenannte „Dirty Talk“, also das Benutzen von erotisierender und stimulierender Sprache, der optimale Weg sei, um das Feuer der Lust am Leben zu erhalten. Danach kommt das gemeinsame Anschauen von Pornos (90 Prozent) und ein eigener Striptease. Fesselspiele würde dagegen nur jede fünfte Frau wagen.
Körpergeruch und Unerfahrenheit sind Lustkiller
Und was stört die Frauen bei potentiellen Bettgefährten am meisten? Laut "Men’s Health" ist unangenehmer Körpergeruch der größte Lustkiller, dicht gefolgt von Unerfahrenheit, Passivität und Egoismus.
Ernüchternd ist auch die Erkenntnis, dass die Lust auf Sex bei knapp jeder dritten Frau bereits nach zwei gemeinsamen Jahren mit dem Partner nachlässt - jede zweite Frau empfindet dies jedoch als ganz natürlich. 40 Prozent geben jedoch dem sinkenden Interesse am Partner die Schuld. Für diese Bredouille gibt es jedoch auch Lösungsansätze für Ihn: Mit erotischen Geschichten (59 Prozent) oder Tantrasex (31 Prozent) könnte der abgefahrene Zug durchaus noch eingeholt werden.
Wer sich dazu gern einmal eine unterhaltsame, und doch lehrreiche Lektüre zu Gemüte führen möchte, dem kann der Spion das Buch „Gute Mädchen tun's im Bett – böse überall“ von Sex-Ratgeberin Anne West wärmstens ans Herz legen. Die »Freizeit-Sexual-Anthropologin« Anne West schreibt seit ihrem Debüt bei "Penthouse" 1992 als freie Autorin u.a. für "Cosmopolitan", die "Bild am Sonntag" (Kolumne »Lassen Sie uns über Sex reden«) und das "Hamburger Abendblatt" (Glosse »Lieben Sie Hamburg?«).
In ihrem Buch stellt sie auf amüsante und aufschlussreiche Weise zahlreiche Tipps zusammen, um gegen die restlose Unzufriedenheit in deutschen Betten anzugehen.
„Jenseits der Missionarsstellung: Anne West macht Mut (und Lust!), neue Gefilde der Sexualität zu erkunden und zu tun, wovon Sie sonst nur träumen. Prickelnde und hoch erotische Shortstories machen dieses Buch zu einer leidenschaftlichen Anleitung, Ihr erotisches Potential zu entdecken. Motto: Erlaubt ist was Spaß macht - und womit beide Partner einverstanden sind. - Jung, modern, frech und sehr sinnlich. Übrigens: Ein Buch für Frauen und Männer!“ (www.annewest.de)
Sag uns deine Meinung und nimm teil an der Spion-Umfrage zum Thema "Sexuelle Zufriedenheit". hier gehts zur Umfrage
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