Krankenhäuser zu teuer - Wohin mit den Kranken?
City- & Szenenews
30.05.2008
Jeder Mensch ist in der Regel mindestens einmal in seinem Leben im Krankenhaus - zu seiner Geburt. Wie wichtig Krankenhäuser sind, muss also nicht extra betont werden. Doch sie sind noch etwas: teuer.
Darauf wies der Vorsitzende der neu gegründeten Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Krankenhäuser, Joachim Finklenburg, hin.
Insbesondere in NRW sei die finanzielle Situation vieler kommunaler Krankenhäuser "dramatisch", so Finklenburg laut ddp. Bundesweit seien die Kosten für Krankenhäuser für die Jahre 2008 und 2009 um etwa acht Milliarden Euro gestiegen.
Problematisch ist dies, weil Krankenhausbudgets "gedeckelt" sind. Das heißt, die Bezahlung der Krankenhausleistungen richtet sich nicht nach tatsächlichen Ausgaben der Häuser, sondern nach den Einnahmen der Krankenkassen in den Vorjahren. Zusammen mit den gestiegenen Tarifen für Ärzte und Pflegepersonal und der Entwicklung der Energiekosten treibe das viele Häuser an den Rand des Ruins, so Finklenburg. Es bestehe also dringender politischer Handlungsbedarf; die "Deckelung" müsse sofort aufgehoben werden. Diese Position vertritt auch die für Pflegepersonal verantwortliche Gewerkschaft ver.di.
(KS)
Jeder Mensch ist in der Regel mindestens einmal in seinem Leben im Krankenhaus - zu seiner Geburt. Wie wichtig Krankenhäuser sind, muss also nicht extra betont werden. Doch sie sind noch etwas: teuer.
Darauf wies der Vorsitzende der neu gegründeten Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Krankenhäuser, Joachim Finklenburg, hin.
Insbesondere in NRW sei die finanzielle Situation vieler kommunaler Krankenhäuser "dramatisch", so Finklenburg laut ddp. Bundesweit seien die Kosten für Krankenhäuser für die Jahre 2008 und 2009 um etwa acht Milliarden Euro gestiegen.
Problematisch ist dies, weil Krankenhausbudgets "gedeckelt" sind. Das heißt, die Bezahlung der Krankenhausleistungen richtet sich nicht nach tatsächlichen Ausgaben der Häuser, sondern nach den Einnahmen der Krankenkassen in den Vorjahren. Zusammen mit den gestiegenen Tarifen für Ärzte und Pflegepersonal und der Entwicklung der Energiekosten treibe das viele Häuser an den Rand des Ruins, so Finklenburg. Es bestehe also dringender politischer Handlungsbedarf; die "Deckelung" müsse sofort aufgehoben werden. Diese Position vertritt auch die für Pflegepersonal verantwortliche Gewerkschaft ver.di.
(KS)
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