Hausaufgaben vor der Abschaffung?
City- & Szenenews
Hausaufgaben kosten wertvolle Nachmittage (c) jugendfotos.de / Manos Radisoglou)
03.02.2008
Mit Hausaufgaben muss oder musste sich bisher jeder Schüler in Deutschland herumschlagen. Einigen fallen diese Arbeiten leicht – von denen schreibt man ab – anderen fallen sie schwerer – die schreiben ab. In Zeiten von Google, Wikipedia und Skype sind Antworten auf die meisten Fragen sowieso nur einen Mausklick weit entfernt. Wozu also Hausaufgaben?
Diese Frage stellte man sich auch an der Technischen Universität Dresden im Rahmen einer Studie, die den Nutzen von Hausaufgaben ergründen sollte. Die Forscher aus Sachsen kamen zu einem Ergebnis, das viele Schüler nicht überraschen wird: Hausaufgaben haben keinen nachweisbaren Einfluss auf die Schulnoten.
Das Ergebnis der Studie basiert auf Umfragen bei Schülern, Eltern und Lehrern. Auch die Pauker sind sich also darüber im Klaren, dass die Hausaufgaben, die sie verordnen, keine Wirkung haben. Hausaufgaben seien eher ein pädagogisches Ritual, kann man der Presseinformation der Universität entnehmen.
Professor Gängler von der TU Dresden kommt in seiner Studie zu dem Schluss, dass nicht die Hausaufgabe entscheidend für die Schulleistung ist, sondern die qualifizierte pädagogische Betreuung. So plädiert Gängler für eine professionelle Hausaufgabenbetreuung, wie sie schon an vielen Ganztagsschulen angeboten wird – jedenfalls solange es noch Hausaufgaben gibt. Denn grundsätzlich spricht der Forscher sich dafür aus, Wissen direkt im Unterricht und in Förderangeboten zu vermitteln, und die Hausaufgaben endlich abzuschaffen. Viele Schüler wären sicher dankbar, wenn der Nachmittag endlich ihnen allein gehörte.
Mit Hausaufgaben muss oder musste sich bisher jeder Schüler in Deutschland herumschlagen. Einigen fallen diese Arbeiten leicht – von denen schreibt man ab – anderen fallen sie schwerer – die schreiben ab. In Zeiten von Google, Wikipedia und Skype sind Antworten auf die meisten Fragen sowieso nur einen Mausklick weit entfernt. Wozu also Hausaufgaben?
Diese Frage stellte man sich auch an der Technischen Universität Dresden im Rahmen einer Studie, die den Nutzen von Hausaufgaben ergründen sollte. Die Forscher aus Sachsen kamen zu einem Ergebnis, das viele Schüler nicht überraschen wird: Hausaufgaben haben keinen nachweisbaren Einfluss auf die Schulnoten.
Das Ergebnis der Studie basiert auf Umfragen bei Schülern, Eltern und Lehrern. Auch die Pauker sind sich also darüber im Klaren, dass die Hausaufgaben, die sie verordnen, keine Wirkung haben. Hausaufgaben seien eher ein pädagogisches Ritual, kann man der Presseinformation der Universität entnehmen.
Professor Gängler von der TU Dresden kommt in seiner Studie zu dem Schluss, dass nicht die Hausaufgabe entscheidend für die Schulleistung ist, sondern die qualifizierte pädagogische Betreuung. So plädiert Gängler für eine professionelle Hausaufgabenbetreuung, wie sie schon an vielen Ganztagsschulen angeboten wird – jedenfalls solange es noch Hausaufgaben gibt. Denn grundsätzlich spricht der Forscher sich dafür aus, Wissen direkt im Unterricht und in Förderangeboten zu vermitteln, und die Hausaufgaben endlich abzuschaffen. Viele Schüler wären sicher dankbar, wenn der Nachmittag endlich ihnen allein gehörte.
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