Google Chrome fällt im Test durch
City- & Szenenews
16.09.2008
Der neue Google-Browser "Chrome" polarisiert die IT-Gemeinde. Schnell und benutzerfreundlich, doch gleichzeitig wird der User ausspioniert.
Selten ist der Start einer neuen Software von so viel Kritik begleitet worden wie im Fall des Google-Browsers Chrome.
Vor allem Datenschützer warnten vor den Tücken des Programms. Im Test der Zeitschrift "Computerbild" (Ausgabe 20/2008) baute Chrome einige Internetseiten zwar dreimal so schnell auf wie Konkurrent Firefox und glänzte mit einer einfachen Bedienung.
Wegen der Vergehen gegen den Datenschutz erhielt das Programm aber nur die Note mangelhaft. Bereits beim Einrichten sende Chrome vier Kennziffern unverschlüsselt an Googles Zentralcomputer, berichtet die Zeitschrift. Zusätzlich erstellt das Programm eine individuelle Benutzerkennung.
Laut Google ist diese unter anderem für automatische Aktualisierungen notwendig. Beim Abrufen von Updates sendet Chrome eine weitere Benutzer-ID an Google.
Wesentlich problematischer ist nach Ansicht von Datenschützern allerdings die Tatsache, dass Chrome zusammen mit den Identifikationsnummern unter anderem jede Eingabe im Suchfenster und jede aufgerufene Internetseite an den Konzern weiterleitet. Dadurch lassen sich detaillierte Nutzerprofile erstellen und für Werbung nutzen. (ddp/AG)
Der neue Google-Browser "Chrome" polarisiert die IT-Gemeinde. Schnell und benutzerfreundlich, doch gleichzeitig wird der User ausspioniert.
Selten ist der Start einer neuen Software von so viel Kritik begleitet worden wie im Fall des Google-Browsers Chrome.
Vor allem Datenschützer warnten vor den Tücken des Programms. Im Test der Zeitschrift "Computerbild" (Ausgabe 20/2008) baute Chrome einige Internetseiten zwar dreimal so schnell auf wie Konkurrent Firefox und glänzte mit einer einfachen Bedienung.
Wegen der Vergehen gegen den Datenschutz erhielt das Programm aber nur die Note mangelhaft. Bereits beim Einrichten sende Chrome vier Kennziffern unverschlüsselt an Googles Zentralcomputer, berichtet die Zeitschrift. Zusätzlich erstellt das Programm eine individuelle Benutzerkennung.
Laut Google ist diese unter anderem für automatische Aktualisierungen notwendig. Beim Abrufen von Updates sendet Chrome eine weitere Benutzer-ID an Google.
Wesentlich problematischer ist nach Ansicht von Datenschützern allerdings die Tatsache, dass Chrome zusammen mit den Identifikationsnummern unter anderem jede Eingabe im Suchfenster und jede aufgerufene Internetseite an den Konzern weiterleitet. Dadurch lassen sich detaillierte Nutzerprofile erstellen und für Werbung nutzen. (ddp/AG)
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