Europas größte Robbenstation in Rostock
City- & Szenenews
21.10.2008
Forschung zum Anfassen: In Rostock wird seit Juni das Verhalten von Robben untersucht. Besucher können Wissenschaft und Tiere hautnah erleben.
Filou, Luca, Malte, Nick, Bill, Henry, Sam, Moh und Marko heißen die Neuankömmlinge in Rostock. Gemeinsam mit Prof. Guido Dehnhardt und seinem Team junger Wissenschaftler tummeln sich die neun Seehunde im Alter zwischen zwei und 26 Jahren künftig im »Marine Science Center" in Warnemünde.
Professor Dehnhardt beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit den Orientierungsmechanismen im Meer lebender Säuger; seine Arbeitsgruppe gilt als weltweit führend auf diesem Gebiet. In Rostock will er auch künftig in Langzeitstudien die Sinneswahrnehmung und die Unterwasserorientierung von Seehunden untersuchen.
Zugleich soll Besuchern ermöglicht werden, die Tiere zu sehen und die Forschungsaktivitäten von außen mitzuverfolgen. »Unsere Forschung wird einsehbar", bringt es der Wissenschaftler auf den Punkt.
Vor allem die Haltung der Robben in ihrem natürlichen Lebensraum macht den Charme der Forschungsstation aus. »Mit einem 60 mal 30 Meter großen und fünf Meter tiefen Gehege im Yachthafen Hohe Düne in Rostock-Warnemünde ist die Anlage die größte ihrer Art und die erste an der südlichen Ostseeküste", sagt Dehnhardt.
Als eigentliche Forschungsstation dient ein ehemaliges Flussschiff, das in einer Werft in Polen in den vergangenen Monaten umgebaut wurde. Das Sonnendeck des Schiffes ist als Besucherplattform geöffnet. (AG)
Forschung zum Anfassen: In Rostock wird seit Juni das Verhalten von Robben untersucht. Besucher können Wissenschaft und Tiere hautnah erleben.
Filou, Luca, Malte, Nick, Bill, Henry, Sam, Moh und Marko heißen die Neuankömmlinge in Rostock. Gemeinsam mit Prof. Guido Dehnhardt und seinem Team junger Wissenschaftler tummeln sich die neun Seehunde im Alter zwischen zwei und 26 Jahren künftig im »Marine Science Center" in Warnemünde.
Professor Dehnhardt beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit den Orientierungsmechanismen im Meer lebender Säuger; seine Arbeitsgruppe gilt als weltweit führend auf diesem Gebiet. In Rostock will er auch künftig in Langzeitstudien die Sinneswahrnehmung und die Unterwasserorientierung von Seehunden untersuchen.
Zugleich soll Besuchern ermöglicht werden, die Tiere zu sehen und die Forschungsaktivitäten von außen mitzuverfolgen. »Unsere Forschung wird einsehbar", bringt es der Wissenschaftler auf den Punkt.
Vor allem die Haltung der Robben in ihrem natürlichen Lebensraum macht den Charme der Forschungsstation aus. »Mit einem 60 mal 30 Meter großen und fünf Meter tiefen Gehege im Yachthafen Hohe Düne in Rostock-Warnemünde ist die Anlage die größte ihrer Art und die erste an der südlichen Ostseeküste", sagt Dehnhardt.
Als eigentliche Forschungsstation dient ein ehemaliges Flussschiff, das in einer Werft in Polen in den vergangenen Monaten umgebaut wurde. Das Sonnendeck des Schiffes ist als Besucherplattform geöffnet. (AG)
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