Neu im Kino: Abseits der Blockbuster
Kino & TV
08.09.2010
Unter den neuen Filmen, die ab Donnerstag in die Kinos kommen, sind genau zwei, die deutschlandweit gezeigt werden. Beide kann man nicht wirklich empfehlen.
"Beilight - Biss zum Abendbrot" und "Verlobung auf Umwegen" heißen die großen Kinostarts der Woche. Die Kritiker sind sich weitgehend einig: Die "Twilight"-Parodie ist unterirdisch, die Romanze bestenfalls belanglos.
filmstarts.de vergibt für "Verlobung auf Umwegen" mit zwei Sternen immerhin einen mehr als für "Beilight". Dafür sind vor allem die schönen Landschaften Irlands verantwortlich: "Schöne Landschaften, sympathische Darsteller, schlechtes Drehbuch - "Verlobung auf Umwegen" ist eine typische Malen-nach-Zahlen-Komödie, die sich nach dem Kinostart schnell und ohne bleibenden Eindruck ins Niemandsland des Genres verabschieden wird." (zur Kritik)
An der Parodie lobt die Filmstarts-Kritik immerhin den deutschen Titel: "Das gab es noch nie. Wo sich die heimischen Verleiher in Sachen dämlicher Titelschöpfungen normalerweise gegenseitig übertrumpfen, ist der deutsche Titel "Beilight: Biss zum Abendbrot" noch mit Abstand das Beste an dieser unterirdischen Möchtegern-Parodie."
Ein Film, der seinem Naman alle Ehre macht
Bleibt den deutschen Kinogängern zu wünschen, dass sie eines der wenigen Kinos in der Nähe haben, die wenigstens einen der wirklich guten Filme im Programm haben. So etwa die kurze (64 Minuten), aber humorvolle deutsche Horrorkomödie "Rammbock", in der Zombies Berlin unsicher machen. Oder den Berlinale-Sieger "Bal - Honig". Der stille, aber meisterhafte Film handelt von einem kleinen Jungen, der mit seinen Eltern in einer entlegenen Bergregion an der Schwarzmeerküste lebt.
Und dann wäre da noch "Black Death". Der Historienfilm zeigt das Mittelalter des 14. Jahrhunderts mit all seinem Schmutz und seiner Brutalität. Die stimmungsvollen Bilder wurden an Schauplätzen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg abgedreht. Eine Gruppe von Soldaten und Folterknechten um Ritter Ulric ("Herr der Ringe"-Boromir Sean Bean) will das Geheimnis aufklären, warum einzig ein kleines Dorf von der Pest verschont bleibt.
Die Filmstarts-Kritik hebt hervor, dass es in dem Film keinen Identifikationsfiguren, keine Helden mit weißen Westen gibt: ""Black Death" macht seinem Titel alle Ehre - ein konsequent düsterer Mittelalter-Film, in dem die Seelen der Protagonisten ebenso verfaulen wie ihre Zähne."
Weitere Filmstarts:
"Rückkehr ans Meer" (Drama)
"Die wilde Farm" (Kinderfilm)
"Zarte Parasiten" (Drama)
"Humpday" (Komödie)
"Pianomania" (Doku)
"Die Taube auf dem Dach" (Drama)
(Quelle: TV Spielfilm; pb)
Unter den neuen Filmen, die ab Donnerstag in die Kinos kommen, sind genau zwei, die deutschlandweit gezeigt werden. Beide kann man nicht wirklich empfehlen.
"Beilight - Biss zum Abendbrot" und "Verlobung auf Umwegen" heißen die großen Kinostarts der Woche. Die Kritiker sind sich weitgehend einig: Die "Twilight"-Parodie ist unterirdisch, die Romanze bestenfalls belanglos.
filmstarts.de vergibt für "Verlobung auf Umwegen" mit zwei Sternen immerhin einen mehr als für "Beilight". Dafür sind vor allem die schönen Landschaften Irlands verantwortlich: "Schöne Landschaften, sympathische Darsteller, schlechtes Drehbuch - "Verlobung auf Umwegen" ist eine typische Malen-nach-Zahlen-Komödie, die sich nach dem Kinostart schnell und ohne bleibenden Eindruck ins Niemandsland des Genres verabschieden wird." (zur Kritik)
An der Parodie lobt die Filmstarts-Kritik immerhin den deutschen Titel: "Das gab es noch nie. Wo sich die heimischen Verleiher in Sachen dämlicher Titelschöpfungen normalerweise gegenseitig übertrumpfen, ist der deutsche Titel "Beilight: Biss zum Abendbrot" noch mit Abstand das Beste an dieser unterirdischen Möchtegern-Parodie."
Ein Film, der seinem Naman alle Ehre macht
Bleibt den deutschen Kinogängern zu wünschen, dass sie eines der wenigen Kinos in der Nähe haben, die wenigstens einen der wirklich guten Filme im Programm haben. So etwa die kurze (64 Minuten), aber humorvolle deutsche Horrorkomödie "Rammbock", in der Zombies Berlin unsicher machen. Oder den Berlinale-Sieger "Bal - Honig". Der stille, aber meisterhafte Film handelt von einem kleinen Jungen, der mit seinen Eltern in einer entlegenen Bergregion an der Schwarzmeerküste lebt.
Und dann wäre da noch "Black Death". Der Historienfilm zeigt das Mittelalter des 14. Jahrhunderts mit all seinem Schmutz und seiner Brutalität. Die stimmungsvollen Bilder wurden an Schauplätzen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg abgedreht. Eine Gruppe von Soldaten und Folterknechten um Ritter Ulric ("Herr der Ringe"-Boromir Sean Bean) will das Geheimnis aufklären, warum einzig ein kleines Dorf von der Pest verschont bleibt.
Die Filmstarts-Kritik hebt hervor, dass es in dem Film keinen Identifikationsfiguren, keine Helden mit weißen Westen gibt: ""Black Death" macht seinem Titel alle Ehre - ein konsequent düsterer Mittelalter-Film, in dem die Seelen der Protagonisten ebenso verfaulen wie ihre Zähne."
Weitere Filmstarts:
"Rückkehr ans Meer" (Drama)
"Die wilde Farm" (Kinderfilm)
"Zarte Parasiten" (Drama)
"Humpday" (Komödie)
"Pianomania" (Doku)
"Die Taube auf dem Dach" (Drama)
(Quelle: TV Spielfilm; pb)

08.09.2010 19:52
Gast
Dass grottenschlechte Filme aber auch immer eigene Artikel bekommen...^^
BTW, von Tron Legacy ist ein neuer Trailer raus:
http://www.youtube.com/watch?v=L9szn1QQfas
Dezembeeeeeeer
BTW, von Tron Legacy ist ein neuer Trailer raus:
http://www.youtube.com/watch?v=L9szn1QQfas
Dezembeeeeeeer
Black Death wurde auch bei uns in MV gedreht und zwar im Mittelalterdorf "Ukranenland" in Torgelow! (UER)

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