Das lesen die Spione

Bücher

Bücher
Foto anzeigen
© CandyBoxPhoto
07.02.2010

Der Spion hat gefragt, ihr habt geantwortet. Das Ergebnis: Spione lesen gern, viel, verschieden und vielseitig.

Anlässlich eines Interviews mit Ken Follett hat der Spion in einem Artikel nachgefragt: Welche Bücher würdet ihr anderen Spionen empfehlen? Ihr konntet diese Frage im Forum beantworten.

Dazu gab es eine Umfrage, was ihr generell von Büchern haltet. Zum Zeitpunkt der Auswertung hatten sich 360 Spione an dieser Umfrage beteiligt.

Über 73% der Spione lesen gern

Nach dieser Umfrage wird klar: Spione lesen gern. 40,6% sind sogar richtige Leseratten ("Lesen fetzt. Nur Sex ist besser."). Weitere 32,5% lesen zwar nicht so regelmäßig, aber doch ganz gern mal ein Buch.

27% können mit Büchern weniger anfangen. Darunter sind 11,5% (insgesamt 3,1%) der Meinung, Bücher seien überflüssig ("Wer braucht Bücher?").

Vom Roman bis zum Fachbuch

Die Empfehlungen der Spione zeigen, dass Vielseitigkeit angesagt ist. Vom Roman bis zum Fachbuch ist alles vertreten. Die empfohlene Autorenriege ist international, aber auch deutsche Schriftsteller werden gern gelesen.

Gesellschaft, Krankheit, Mystik, Fantasie - die Spione sind für viele Themen offen. Auch zum Humor wird oft gegriffen. Gern auch, wenn er auf den Pfoten unserer tierischen Begleiter daher kommt.

Bekannte Trends auch bei den Spionen

Allgemeine Lesetrends bestätigen sich auch beim Spion. So liegen bei den Romanen, neben Krimis und Thrillern, Fantasy, Mystery und Horror hoch im Kurs. Joanne K. Rowling, Stephen King oder Terry Pratchet, um nur einige zu nennen. Daneben begeistern Historische Romane wie die von Iny Lorentz und Andrea Schacht vor allem die weiblichen Spione.

Andererseits werden gerade "wahre Geschichten" gern gelesen, besonders dann, wenn sie uns von tragischen Krankheitserfahrungen oder Missbrauchsschicksalen berichten. Auch Lebens-Ratgeber spielen in diesem Trend eine wichtige Rolle.

Lesefreudige Spione

Doch es tauchen auch immer wieder die Klassiker vor allem des 20. und des 19. Jahrhunderts auf. Hermann Hesse, Leo Tolstoi, Emily Bronté oder Jane Austen treffen auch den heutigen Geschmack.

Allein die Reaktionen auf den Artikel und die Umfragen zeigen: Die Spione lesen nicht nur im Internet.

(pb)
weitere Nachrichten aus der Kategorie „Bücher“:
Wieder ist es ein Spiel. Und wieder eines, das harmlos beginnt und böse endet. Doch diesmal lauert der Tod zwischen den Bäumen. Ursula Poznanskis "Saeculum" ist noch mörderischer als ihr Megaerfolg "Erebos". » mehr lesen
Gut möglich, dass dir dieses Buch nicht gefällt. Vielleicht ist es ja sowieso nichts für dich. Für wen genau ist Claudia Tomans Roman »Jagdzeit" denn etwas? » mehr lesen
Amazon will nun auch in den Gewässern fischen, die bisher weitgehend klassischen Verlagen vorbehalten waren. Ob dieser neue Konkurrenzkampf dem Buchmarkt Flügel verleiht und am Ende Lesern, Autoren oder keinen von beiden nutzen wird, bleibt abzuwarten. » mehr lesen