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Einlass 21:00 Uhr

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PAUL KALKBRENNER live in concert (BPITCH CONTROL/ BERLIN)
SIMINA GRIGORIU (SONAT RECORDS/ BERLIN)
Millionen von Ravern hat es bereits erwischt; der KALKBRENNER-Wahn. Von T-Shirts mit „Marry me Ickarus“ zu zahllosen Forumsbeiträgen wie: „Welche Marke is’ KALKBRENNER’s Sonnenbrille im Film?“ wird nichts ausgelassen. Everybody wants to be like Icka. Die Apotheose des PAUL K. ist jedenfalls längst ausgemachte Sache und man hört die Kids von morgen schon fragen, who da f**ck eigentlich dieser Väth war. Einen mächtigeren Hype hat Techno in der Tat seit Underworld nicht mehr erlebt und selbst die sind nicht in der Lage, die Stadiongröße eines Herrn KALKBRENNER zu füllen. Beim letzten Mal in der ALTEN KONGRESSHALLE mussten wir jedenfalls Hundertschaften wieder nach Haus schicken, weil uns das doch recht stattliche Gemäuer zu eng mit all den feierwilligen Wahnsinnigen wurde. Irgendwann ist voll. Das haben jedenfalls jene gemerkt, die es zu Herrn KALKBRENNER auf den Main Floor geschafft haben und am vielleicht fettesten Rave, den diese Stadt je gesehen hatte, zu partizipieren. Ihr fragt warum er so ein Star ist? Watch the movie! Hannes Stöhr’s „Berlin Calling“ ist schließlich über die freie Zugänglichkeit im World Wide Web und den international explodierenden DVD Release längst auch im Rest der Welt Kult und der dazugehörige Soundtrack gilt als bestverkaufter BPITCH-Release aller Zeiten. Wohl auch, weil er vielleicht den ersten Film zum Thema Techno markiert, der es geschafft hat, jenes Lebensgefühl des langen Berliner Wochenendes zu treffen und zwar ohne sich pseudowissend oder mit moralischem Fingerzeig ums Raverbein zu schmiegen. Titten, Techno und Trompeten funktionieren zusammen eben ganz prächtig! Vor allem in der jetzigen Form, da er antritt, die Welt noch einmal im richtigen Leben zu erobern, allerdings ohne sich – wie in der fiktionalen Vorlage – die Flügel an der Sonne zu versengen. PAUL KALKBRENNER – LIVE IN CONCERT. Yep, die Zeiten des kleinen Live-Acts sind vorbei, jetzt macht er Konzerte und zwar die richtig großen Bühnen. Über zwei Stunden (!) KALKBRENNER live, die BERLIN CALLING Hits in der einen Tasche und jede Menge neues Material in der anderen. Mit einer neuen, phantastischen Live-Bühnenshow, bei der die PFADFINDEREI, das international vielleicht meist gerühmte Videokunst-Kollektiv, die visuelle Gestaltung übernimmt, sollte dem Weg zur Weltherrschaft eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Aber wer würde sich auch nicht kampflos ergeben, wenn Alexander der Große vor der Stadt wartet? Wer will sich dem Blitzschlag Zeus’ entgegenstellen? Oder besser so: Wenn die Rolling Stones Techno machen würden... ach... lassen wir das. Wenn ihr jedenfalls mal euren Kindern erzählen wollt, wie das so war mit Techno am Beginn des 21. Jahrhunderts, dann werdet ihr um dieses Konzert nicht umhin kommen. Wie immer gilt: Wer früh die Karten kauft, muss sich an der Abendkasse nicht darum prügeln. Oh, ganz wichtig noch: Da es sich wie gesagt um ein Konzert handelt, beginnt der Spaß um 21H. Früh da sein lohnt sich, wenn man Herrn K. nicht bloß als kleinen schwarzen Punkt am Horizont wahrnehmen will...
SIMINA GRIGORIU (SONAT RECORDS/ BERLIN)
Millionen von Ravern hat es bereits erwischt; der KALKBRENNER-Wahn. Von T-Shirts mit „Marry me Ickarus“ zu zahllosen Forumsbeiträgen wie: „Welche Marke is’ KALKBRENNER’s Sonnenbrille im Film?“ wird nichts ausgelassen. Everybody wants to be like Icka. Die Apotheose des PAUL K. ist jedenfalls längst ausgemachte Sache und man hört die Kids von morgen schon fragen, who da f**ck eigentlich dieser Väth war. Einen mächtigeren Hype hat Techno in der Tat seit Underworld nicht mehr erlebt und selbst die sind nicht in der Lage, die Stadiongröße eines Herrn KALKBRENNER zu füllen. Beim letzten Mal in der ALTEN KONGRESSHALLE mussten wir jedenfalls Hundertschaften wieder nach Haus schicken, weil uns das doch recht stattliche Gemäuer zu eng mit all den feierwilligen Wahnsinnigen wurde. Irgendwann ist voll. Das haben jedenfalls jene gemerkt, die es zu Herrn KALKBRENNER auf den Main Floor geschafft haben und am vielleicht fettesten Rave, den diese Stadt je gesehen hatte, zu partizipieren. Ihr fragt warum er so ein Star ist? Watch the movie! Hannes Stöhr’s „Berlin Calling“ ist schließlich über die freie Zugänglichkeit im World Wide Web und den international explodierenden DVD Release längst auch im Rest der Welt Kult und der dazugehörige Soundtrack gilt als bestverkaufter BPITCH-Release aller Zeiten. Wohl auch, weil er vielleicht den ersten Film zum Thema Techno markiert, der es geschafft hat, jenes Lebensgefühl des langen Berliner Wochenendes zu treffen und zwar ohne sich pseudowissend oder mit moralischem Fingerzeig ums Raverbein zu schmiegen. Titten, Techno und Trompeten funktionieren zusammen eben ganz prächtig! Vor allem in der jetzigen Form, da er antritt, die Welt noch einmal im richtigen Leben zu erobern, allerdings ohne sich – wie in der fiktionalen Vorlage – die Flügel an der Sonne zu versengen. PAUL KALKBRENNER – LIVE IN CONCERT. Yep, die Zeiten des kleinen Live-Acts sind vorbei, jetzt macht er Konzerte und zwar die richtig großen Bühnen. Über zwei Stunden (!) KALKBRENNER live, die BERLIN CALLING Hits in der einen Tasche und jede Menge neues Material in der anderen. Mit einer neuen, phantastischen Live-Bühnenshow, bei der die PFADFINDEREI, das international vielleicht meist gerühmte Videokunst-Kollektiv, die visuelle Gestaltung übernimmt, sollte dem Weg zur Weltherrschaft eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Aber wer würde sich auch nicht kampflos ergeben, wenn Alexander der Große vor der Stadt wartet? Wer will sich dem Blitzschlag Zeus’ entgegenstellen? Oder besser so: Wenn die Rolling Stones Techno machen würden... ach... lassen wir das. Wenn ihr jedenfalls mal euren Kindern erzählen wollt, wie das so war mit Techno am Beginn des 21. Jahrhunderts, dann werdet ihr um dieses Konzert nicht umhin kommen. Wie immer gilt: Wer früh die Karten kauft, muss sich an der Abendkasse nicht darum prügeln. Oh, ganz wichtig noch: Da es sich wie gesagt um ein Konzert handelt, beginnt der Spaß um 21H. Früh da sein lohnt sich, wenn man Herrn K. nicht bloß als kleinen schwarzen Punkt am Horizont wahrnehmen will...
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